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Kleingartenvereine, Kleingartengesetz, Kleingartenordnung & Kleingartenrecht

Fragen & Antworten zum Kleingartengesetz, Kleingartenvereine, Kleingartengesetz, Kleingartenordnung & Kleingartenrecht: Vereins- & Pachtrecht für Kleingartenvereine, Bundeskleingartengesetz, Baurecht ...


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Alt 19.09.2017, 08:38 Thema: Verkaufsregeln plötzlich geändert, Beitrag: #11
Die-Ella
Standard

@Mustafa

Du meinst das nicht ernst oder ?

Würde ich von so etwas Kenntnis haben würde ich Strafanzeige wegen Korruption stellen. So etwas darf und kann man auf keinen Fall tolerieren.
Die-Ella ist offline  
Alt 21.09.2017, 17:16 Thema: Verkaufsregeln plötzlich geändert, Beitrag: #12
DocFloppy
Standard

Zitat:
Zitat von mini Beitrag anzeigen
Hallo Kieselstein,

eigentlich war der Verkauf an Euch 2013 zum "Pauschalpreis" schon damals nicht rechtens. Die Abschätzung, und nur diese, geht den Verein etwas an !!!
Diese Summe geht dann an den Verein.

mini aus Tegel
Der Abschätzbetrag geht doch nicht an den Verein. Man zahlt den Schätzer aber doch nicht den geschätzten Betrag. Der gehört Dir.

Ansonsten gilt, dass der Schätzwert vom neuen Käufer durchaus unterboten aber nicht mehr verlangt werden darf für alles was vom Schätzer bewertet wurde. Richtig ist, dass man seine Ausrüstung/Einrichtung usw. die nicht mit in die Schätzung kommt natürlich privat an den Nachfolger verkaufen darf. Und man darf gewöhnlich entscheiden an wen man den Garten verkaufen möchte. So kommt es dann zustande, dass viele Leute für einen Garten der auf sagen wir 3000 Euro geschätzt wurde, real vielleicht 6000 Euro zahlen, weil sie 3 Schaufeln und 7 Gießkannen für 3000 Euro extra privat gekauft haben. Das passiert wenn die Nachfrage an Gärten riesig ist und die Leute das ausnutzen.

Wenn der Verein geregelt hat, dass nur er sich aussuchen darf wer der neue Pächter ist, kann der Verkäufer in jedem Fall den Schätzwert verlangen und ist nicht gezwungen den Garten darunter zu verkaufen.

Wird der Schätzwert bezahlt und der Vorstand sagt gemäß Statuten, dass nun ein Nachfolger kommt der den Schätzwert zahlt, kann der Verkäufer alles außerhalb des Schätzberichtes versuchen privat an den Nachfolger zu verkaufen. Das ist sein Eigentum, das ist legal. Auch das kann man ihm nicht verbieten. Man kann den Käufer aber in diesem Szenario (Vorstand wählt Nachfolger) auch nicht zwingen das "alte Zeug" zu kaufen.

Im Zweifel muss der Verkäufer zusehen wie er die Sachen anderweitig verkauft.

ABER, wenn der Verkäufer abgefressen ist, weil er den Eindruck hat, das hier gemauschelt wurde, kann er natürlich absolut alles was nicht im Schätzbericht enthalten ist (Pflanzen die ohne Wert nicht in der Liste auftauchen, Einrichtung, Teppich, Gerätschaften, Deko, usw usw.) aus dem Garten entfernen und wegschmeißen oder verkaufen.
Und das ist meiner Erfahrung nach wirklich sehr sehr viel mehr als manche denken.
DENN bei der Bewertung gehen die Schätzer nicht in die Laube rein (so kenn ich das). Und in der Realität ist auch wenn es nicht gestattet ist, dort eine ganze Menge Zeug die so eine Laube erst attraktiv macht.
Ich sage dass, nur um ein Beispiel zu nennen, weil ich einen Fall wie diesen kenne. Der Verkäufer wurde hier auch mit einem Nachpächter überrumpelt der seinen Preis nicht zahlen wollte und dann nur den Schätzpreis gezahlt hat. Der Vorpächter hat dann aus Frust so ziemlich den ganzen Garten entrümpelt und abgesehen von den Obstbäumen usw (im Schätzbericht) und alles rausgerissen (Sträucher, Zierpflanzen,usw.). Vor allem aber in der Laube seine Toilette, das Waschbecken, die Verkabelung, die Wasserrohre, den Teppich, die Zwischenwände, ...das Ding war quasi entkernt. (Ich weiß zwar nicht genau ob das mit der Toilette so ok war, aber so ist es jedenfalls passiert.)
Klar, das war ein riesen Aufriss, aber wer wütend ist hat Energie.
Jedenfalls hat der Nachfolger derart "abgekotzt", dass es für ihn im Nachhinein wohl eine Befriedigung war.

Ich kann mir vorstellen, dass so ein Beispiel Leute zum nachdenken und ggf. zum zahlen bringt.

Geändert von DocFloppy (21.09.2017 um 17:21 Uhr)
DocFloppy ist offline  
Alt 21.09.2017, 20:54 Thema: Verkaufsregeln plötzlich geändert, Beitrag: #13
Bambi75
 
Benutzerbild von Bambi75
Standard

Sehr wohl geht der Schätzpreis erst mal an den Verein, der kontolliert bei bzw. vor Übergabe ob alle Auflagen vom ehem. Pächter erfüllt wurden. Falls nicht- gibt es Abzug für zB. eine Konifere 90,- € die nicht entfernt wurde.
So ging es uns vor 14 Jahren in Berlin-Hellersdorf.
RolandE kennt sich da sichergut aus und kann das sicher bestätigen.

Geändert von Bambi75 (21.09.2017 um 21:04 Uhr)
Bambi75 ist offline  
Alt 22.09.2017, 10:49 Thema: Verkaufsregeln plötzlich geändert, Beitrag: #14
DocFloppy
Standard

Zitat:
Zitat von Bambi75 Beitrag anzeigen
Sehr wohl geht der Schätzpreis erst mal an den Verein, der kontolliert bei bzw. vor Übergabe ob alle Auflagen vom ehem. Pächter erfüllt wurden. Falls nicht- gibt es Abzug für zB. eine Konifere 90,- € die nicht entfernt wurde.
So ging es uns vor 14 Jahren in Berlin-Hellersdorf.
RolandE kennt sich da sichergut aus und kann das sicher bestätigen.
Das war dann missverständlich ausgedrückt.
Ich wollte sagen, dass die Schätzsumme nicht an den Verein geht welcher diese dann behält, sondern an den Verkäufer.
Allerdings kann ich in meinem Fall (Berlin 2008) sagen, dass ich die damalige Summe vollständig an den Verkäufer gezahlt habe und nicht an meinen Verein. Es gab aber auch keine unerfüllten Auflagen.
So wird es bei uns im Verein meines Wissens nach bis heute praktiziert.
DocFloppy ist offline  
Alt 24.09.2017, 02:13 Thema: Verkaufsregeln plötzlich geändert, Beitrag: #15
mini
Standard

Sorry, war im Urlaub
daher erst jetzt meine Rückmeldung.

Habe mich auch mißverständlich ausgedrückt, natürlich geht der Schätzpreis an den Verkäufer, aber in vielen Vereinen läuft die Sache halt über den Verein wie Bambi75 schreibt und das ist auch gut so, weil dann vorher geschaut wird, ob alle Auflagen erfüllt wurden.

Bei uns im Verein läuft es anders, eintragen in die Warteliste, Höchstpreis (Schätzsumme) den man für den neuen Garten bereit ist zu zahlen angeben und dann wird die Bewerberliste halt "abgearbeitet". Hat man den Pachtvertrag unterschrieben erfolgt die Zahlung direkt an den Vorpächter, das beinhaltet natürlich auch ein gewisses Risiko. Welche Vorgehensweise besser ist....ich weiß es nicht.

Bei uns in Berlin gehen die Schätzer sehr wohl IN die Laube, um eventuelle Schäden zu sichten. Ist die Laube nicht beräumt um Schäden zu erkennen gab es bei uns einen Abzug von 5% auf die Schätzsumme.

Jedem ist seine Laube lieb und teuer, aber es muß auch klar sein -- was man mal reingesteckt hat vor vielen Jahren ist abgewohnt und trifft nicht immer den Geschmack der Nachpächter.
Ich hoffe, wir haben noch einige Jahren.
Bei Verkauf würde ich alles kostenlos drinlassen, heute modern (LED Beleuchtung, Induktions-Kochplatten, Regenwasser-Klospülung, gute Makita Gartengeräte etc) und wäre dann froh, die Laube nicht beräumen zu müssen.

Das mag bei kurzfristiger Nutzung/ Pachtung anders sein, aber auch die Laube verliert jedes Jahr an Wert.

Meine Meinung
mini
mini ist offline  
Antwort

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Stichworte
kaufvertrag , pächterwechsel , satzung , schätzung , wertermittlung

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